Donnerstag, 19. November 2009
EU-Gericht bestätigt Aus für Biermarke "Cannabis"
Bier und andere alkoholische Getränke dürfen nicht unter der Marke "Cannabis" verkauft werden. Laut einem EU-Gericht steht Cannabis europaweit für die Hanfpflanze und ihren Wirkstoff und ist daher als beschreibender Begriff als Marke ungeeignet.
Bier und andere alkoholische Getränke dürfen nicht unter der Marke "Cannabis" verkauft werden. Das entschied das Europäische Gericht erster Instanz in Luxemburg. Cannabis stehe europaweit für die Hanfpflanze und ihren Wirkstoff und sei daher als beschreibender Begriff als Marke ungeeignet, erklärte das Gericht zur Begründung. Beim Griff zur Flasche könne den Verbraucher "die Möglichkeit reizen, die gleichen Wirkungen wie mit dem Konsum von Cannabis zu erzielen".
Das Urteil ist ein Sieg für die fränkische Klosterbrauerei Weißenohe. Sie vertreibt ein mit Hanf aromatisiertes Bier unter dem Namen "Cannabis Club". In Italien wird seit 1996 Bier unter der Marke "Cannabis" verkauft. Der in der Schweiz lebende Händler Giampietro Torresan hatte sich hierfür zunächst die Markenrechte gesichert. Auf Antrag der Klosterbrauerei Weißenohe löschte das EU-Markenamt im spanischen Alicante den Eintrag jedoch im Jahr 2005. Mit seiner Klage forderte Torresan die Markenrechte zurück.
Ohne Erfolg: Cannabis sei in verschiedenen Lebensmitteln enthalten, auch in Tees und anderen Getränken, erklärten die Luxemburger Richter. Die Konzentration des Wirkstoffs Tetrahydrocannabinol (THC) sei dabei freilich so gering, dass die Lebensmittel "keine bewusstseinsverändernden Wirkungen entfalten". Der europäische "Durchschnittsverbraucher" werde das Wort "Cannabis" aber "als Beschreibung eines Merkmals der fraglichen Produkte wahrnehmen". Als Marke seien solche beschreibenden Begriffe nach EU-Recht aber ungeeignet und auch unzulässig, weil sie dem Verbraucher keine Zuordnung zu einem bestimmten Hersteller ermöglichten.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Spende-Donation
Ihnen gefällt mein kostenloser Blog? Dann würde ich mich über einen Energieausgleich sehr freuen. Herzlichen Dank!
Soll Cannabis legalisiert werden?
Über mich
- Cannabis in der Medizin
- Ich sitze seit 15 Jahren im Rollstuhl,durch einen Unfall,seitdem habe Ich eine Querschnittlähmung. Ich leide seit dem an Chronische Hueft und Rückenschmerzen ,Spasmen,Prostataleiden und Depresionen! Die meissten Zeit,da krümmte ich mich vor Schmerzen und hatte keine Lust mehr am Leben!Ich lag ueber 2 Jahre in einem Stueck im Krankenhaus,danach wollten Sie Mich in ein Pflegeheim setzen,da Ich anscheinend nicht mehr alleine klar kamm,aber das wollte Ich nicht,denn Ich bin noch Jung und brauche auch meine Privatsphäre,da enschied Ich Mich mit Cannabis zu therapieren,da Ich Mich reichlich im Internet informiert habe! Und seit dem ich mich mit Cannabis therapiere,geht es mir wieder wunderbar,habe keine Blasenprobleme,fast keine Schmertzen mehr und ich kann wieder am Leben teilnehmen!!! Ich bin jetzt in meiner eigen Wohnung und brauche diese Medikamente nicht mehr,wo schlimme Nebenwirkungen bei Mir ausgelöst haben!!! Die einziegen "Nebenwirkungen" die Ich heute habe durch Cannabis,ist,dass Ich mal wieder Appetit habe und öfters bei guter Laune bin;-)"Nicht behindert zu sein, ist kein Verdienst, sondern ein Geschenk, das uns jederzeit genommen werden kann."
Dieses Blog durchsuchen
Cannabismedizin
Blog-Archiv
-
▼
2009
(76)
-
▼
November
(50)
- Überfällige Korrektur
- USA: College unterrichtet Studenten im Anbau von C...
- Cannabis ist Weltkultur
- Cannabis statt Kanonen
- L.A. got it.
- HANFPARADE 2009 Berlin - 01.08.2009
- Aktion Torso 2006-2009
- Egalisierung von Cannabis
- Der Kaiser trägt keine Kleider
- Studie: Niederländer kiffen in Europa mit am wenig...
- Drogenpolitik weiterdenken - Entkriminalisierung a...
- Hanf-fest
- Das Recht auf Rausch
- DIE LINKE legt Große Anfrage zur Cannabispolitik i...
- Spanien/Belgien: Cannabisclubs in Spanien sind rec...
- Cheech ‘n’ Chong im Late Night Fernsehn
- Cannabis-Kulturpreis 2009 für Dries van Agt
- EU-Gericht bestätigt Aus für Biermarke "Cannabis"
- Erstes Cannabis Café in den USA eröffnet
- Marc Emery auf Kaution frei
- Gladbacher Linke fordert Recht auf Rausch
- Cannabis als Medizin in Amerika(Video)
- Anfrage der Linken unterläuft Präventionsarbeit
- Die USA haben ihr erstes Canabis-Cafe
- Blühende Geschäfte mit Cannabis und die erste Cann...
- Cannabis: Einnahmen vs Ausgaben in den USA
- Wenn Politik persönlich wird : Mariuhana statt Sch...
- Obama erlaubt Kiffen auf Rezept
- Cannabis Social Club
- Drogengesetzgebung in Luxemburg
- Großbritannien: Wissenschaftliche Fakten in der Dr...
- Aspirin statitisch gesehen gefährlicher als Cannabis
- Kalifornien wird grün
- Neues Milliardengeschäft
- Petition: Suchtgefahren - Legalisierung von weiche...
- Cannabis und andere Betäubungsmittel auf Reisen
- Cannabis: Heilkraft einer Droge
- Patienten erhalten Cannabis-Blüten in der Apotheke
- Jeder 25. Erdenbürger konsumiert Cannabis
- Cannabis
- ABC News: Legalized Marijuana? We May Already Be o...
- Linkspartei will Cannabis lieberalisieren
- Wer Cannabis verbietet, muss auch Alkohol verbieten
- DieCannabisKampagne
- Hinweise für Patientinnen und Patienten sowie für ...
- Die Wahrheit über Cannabis
- 72 Prozent für Cannabis-Legalisierung
- Kalifornien: Gesetzgeber halten historische Anhöru...
- Kalifornien: Gesetzesmacher halten historische Anh...
- Linke will in der Krise Cannabis legalisieren
-
▼
November
(50)
Hanfwissen
Cannabis als Medizin
Follower
Hanf eine Pflanze mit vielen Gesichtern (Arte Doku 2007) / Cannabis Report
GROW'i
Warum Legalisieren?
Haftungshinweise
Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen Ich keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber/Nutzer verantwortlich. Für nichtmoderierte Datenhinhalte ist jeweils zuständig, wer die Daten in das System eingegeben hat.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen