Samstag, 13. November 2010

Cannabis-Entkriminalisierungskampagne wird auch in Deutschland von George Soros unterstützt.


Deutscher Hanf Verband launcht Cannabis-Entkriminalisierungskampagne mit Hilfe des Open Society Institute.

Berlin 02. November,

Kalifornier stimmten am Dienstag den 2.11 über die Legalisierung von Cannabis ab, eine Sache, die so umstritten ist, dass selbst die Kandidaten der nächsten Gouverneurswahlen von der mittlerweile berühmten “Proposition 19″ Abstand nahmen. Dabei ist es höchste Zeit für eine Gesetzesänderung und eine vernünftigere Drogenpolitik, nicht nur in den Staaten, sondern weltweit. Das Kiffen bleibt in Kalifornien jedoch vorerst verboten. Georg Wurth vom Deutschen Hanf Verband sagt dazu “Auch wenn es mit knapp 45 % für die völlige Legalisierung noch nicht ganz gereicht hat, wird der Kampf für eine liberale Cannabispolitik weitergehen, jetzt auch verstärkt in Deutschland.”

Um der Strafverfolgung von Cannabis Konsumenten auch in unseren Gefilden ein Ende zu setzen, leistet der Deutsche Hanf Verband (DHV) schon seit 2002 Pionierarbeit in Sachen Aufklärung und ist dabei auf Erfolgskurs.
Was viele nicht wissen: George Soros – Philantrop und Gründer des Open Society Institute – setzt sich ähnlich wie in den Staaten auch in Europa massiv für diesen Zweck ein. So unterstützt das Open Society Institute derzeit die aktuelle Kampagne des Deutschen Hanf Verbandes um zu ermöglichen, dass neue Wege in der Cannabis-Politik erschlossen werden.

Im Oktober 2010 sorgte Soros für weltweites Aufsehen, denn er spendete 1 Million Dollar für die Legalisierungskampagne die den Volksentscheid “Proposition 19″ am 2. November 2010 begleitete.

Mit den Spendengeldern des Open Society Institute hat der DHV in Deutschland nun eine Kampagne zur Entkriminalisierung gestartet, die sowohl informieren, polarisieren, aber eben auch unterhalten soll. So schwappt die Cannabis-Entkriminalisierungs-Welle nach all dem großen Tamtam in Kalifornien nun endlich auch nach Deutschland herüber. Die Auswirkungen der Kampagne sollen letztendlich den Dialog für eine Entkriminalisierung anstoßen. Georg Wurth, Vorsitzender des Deutschen Hanfverbandes nutzt die Gunst der Stunde, um auf diesem Wege die Deutschen für eine vernünftigere Drogenpolitik zu sensibilisieren und will der Cannabisentkriminalisierung mit polarisierender Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation zusätzlichen Schwung verleihen.
Die Entkriminalisierungskampagne des Deutschen Hanf Verbandes geht Anfang November in die zweite Runde und wird neben Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Ambient-Medien einsetzen um die Reichweite der Kommunikation zu erhöhen und damit viele Befürworter für den Zweck zu gewinnen.

Ein Interview mit Georg Wurth zum Thema kann man in der “jungen Welt” nachlesen (http://www.jungewelt.de/2010/10-16/057.php), mehr Infos zum Thema und zur Arbeit des DHVs gibt es auf der Website des Verbandes: http://hanfverband.de

Der DHV strebt eine legale, verbraucherfreundliche Marktregelung für das Genussmittel Cannabis an – von der Produktion über den Verkauf unter klaren Jugendschutzauflagen bis zum Eigenanbau. Die Diskriminierung und Verfolgung von Cannabiskonsumenten wollen wir beenden. Außerdem geht es uns um die Förderung des Rohstoffs Hanf in seinen verschiedenen Erscheinungsformen und bessere Bedingungen für die Nutzung von Cannabis als Medizin.

Montag, 1. November 2010

Debatte um medizinisches Cannabis in Luxemburg


Jean Colombera: Offener Brief an den GesundheitsministerMediziner bittet um die Erlaubnis, Cannabis verschreiben zu können.

(jot) - Der Mediziner und ADR-Abgeordnete Jean Colombera hat sich in einem offenen Brief an Mars Di Bartolomeo gewandt. Er bittet den Gesundheitsminister um die Erlaubnis, sechs Patienten Cannabis in therapeutischen Dosen verschreiben zu können.

Der ADR-Abgeordnete betont in seinem Brief, dass die schwerkranken Patienten sich bereits mehreren wissenschaftlich anerkannten Therapien in Luxemburg unterzogen hätten. Diese hätten allerdings nicht zu einer Verbesserung ihrer Gesundheitssituation geführt.

Das Cannabis hätte jedoch dazu beigetragen, dass der Zustand der Patienten sich „spektakulär“ verbessert habe und sich somit ihre Lebensqualität erhöht habe.

Colombera befürchtet Verschlechterung des Gesundheitszustandes
Jean Colombera erklärt in seinem Brief, dass er befürchtet, dass sich der Zustand der Patienten nun wieder verschlechtere. Er sei nämlich dazu „eingeladen“ worden, kein Cannabis mehr zu verschreiben. Der ADR-Abgeordnete spielt mit dieser Aussage auf die Hausdurchsuchung in seiner Arztpraxis am 6. Oktober und die Ermittlungen der Diekircher Staatsanwaltschaft wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gegen ihn an.

„Sie haben wiederholt geäußert, dass Ihnen die Gesundheit der Patienten am Herzen liegt. Ich kann mir also schlecht vorstellen, dass Sie den sechs Patienten eine lebenswichtige Behandlung verweigern können“, appelliert Colombera zum Abschluss des Briefes an den Gesundheitsminister.

Am 19. Oktober hatte Gesundheitsminister Mars Di Bartolomeo in der Abgeordnetenkammer erklärt, dass es eine Zulassung des Cannabis-Wirkstoffes als Medikament in Luxemburg nicht geben wird.

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Vor dem Gesundheitsministerium Luxemburg


Der ADR-Abgeordnete Jean Colombera (vorne im Bild) ist Präsident der Vereinigung, die die Kundgebung organisiert hatte.

(jot) - Am Donnerstagnachmittag fand vor dem Gesundheitsministerium eine Kundgebung statt. Die rund 30 Demonstranten protestierten nicht etwa gegen die geplante Gesundheitsreform der Regierung, sondern für die Legalisierung von medizinischem Cannabis.

Organisiert wurde die Demo von der „Union Francophone pour les Cannabinoïdes en Médecine“. Präsident dieser Vereinigung ist der Arzt und ADR-Abgeordnete Jean Colombera, gegen den die Staatsanwaltschaft Diekirch Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz aufgenommen hat. Dem Allgemeinmediziner wird vorgeworfen, Medikamente auf Cannabis-Basis verschrieben zu haben.

Bei einer Hausdurchsuchung am 6. Oktober in der Arztpraxis von Colombera wurden neben Patientendossiers auch Cannabis von der holländischen Firma Bedrocan beschlagnahmt. Dies geht aus einer Pressemitteilung der „Union Francophone pour les Cannabinoïdes en Médecine“ hervor. Rund 20 Patienten könnten zurzeit nicht mehr mit medizinischen Präparaten versorgt werden. Einige von ihnen würden sich in einem schlimmen Gesundheitszustand befinden.

Bei der Demo hielten Jean Colombera, der US-Arzt William Courtney sowie einige Patienten, die Erfahrungen mit Medikamenten auf Cannabis-Basis gemacht haben, Ansprachen. Die Demo, die von Bob-Marley-Liedern musikalisch umrahmt wurde, wurde von Beamten der Drogenabteilung der Polizei überwacht.

Montag, 23. August 2010

USA: Kiffen fuer die Staatskasse - Weltspiegel - 22.8.2010

Rund um San Francisco grenzt ein Gewächshaus ans nächste, Cannabis ist leicht zu erwerben, und verspricht viel Profit. Offiziell nur zu medizinischen Zwecken. Doch jetzt soll die Droge Kalifornien vor dem Bankrott bewahren.

Sonntag, 4. April 2010

Cannabis-Inhaltstoff THC hemmt Ausbreitung von Krebs

Der Wirkstoff THC lässt die Zellen einen Hemmstoff gegen die Enzyme bilden

Der Wirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC) hemmt einer Laborstudie der Universität Rostock zufolge die Ausbreitung von Krebs. Wie die Hochschule mitteilte, wiesen die Pharmakologen Robert Ramer und Burkhard Hinz in Zellkulturen nach, dass der THC die Auswanderung von Tumorzellen in umliegendes Gewebe bremst. Im Körper können durch diese Auswanderung Metastasen entstehen. Ermöglicht wird die Wanderung durch gewebezersetzende Enzyme, die von den Krebszellen produziert werden.

Der Cannabis-Wirkstoff lässt die Zellen einen Hemmstoff gegen diese Enzyme bilden. Nach Angaben von Hinz, Leiter des Instituts für Toxikologie und Pharmakologie, sind die Arbeiten zur Antikrebswirkung noch in einem frühen, experimentellen Stadium. Die bisherigen Befunde ließen jedoch darauf hoffen, dass Cannabinoide in Zukunft eine zusätzliche Krebstherapie darstellen könnten, die mit weniger Nebenwirkungen als die in der herkömmlichen Chemotherapie verwendeten Medikamente auskomme.

Cannabinoide werden schon seit Anfang der 1990er Jahre intensiv auf ihre medizinische Wirkung untersucht. Sie werden unter anderem bei der Behandlung von Übelkeit und Erbrechen während einer Chemotherapie gegen Krebs eingesetzt. Tierversuche und Zellkulturexperimente weisen nach Angaben der Hochschule darauf hin, dass Cannabinoide auch in der Lage sind, Krebszellen an der Teilung zu hindern und sogar zu töten und so das Wachstum von Tumoren bremsen können.

Freitag, 26. Februar 2010

DIE EUROPÄISCHE UNION AUF DEM WEG ZUR LEGALISIERUNG


„REPRESSION FUNKTIONIERT NICHT“ (Carel Edwards, Vorsitzender der Drogenkontrolleinheit der Europäischen Kommission, das höchste zivile Amt in der Europäischen Union zu Drogenpolitik) Brüssel, 23. Februar 2010

Die zur Zeit laufenden Gesetze zu Drogenpolitik in der Europäischen Union haben mehr Schaden angerichtet, als gutes getan. Das ist die Schlussfolgerung einer Öffentlichen Anhörung zu Drogenpolitik in der EU, die am 23. Februar in dem Europäischen Parlament in Brüssel stattfand.

Carel Edwards, Vorsitzender der Drogenkontrolleinheit der Europäischen Kommission sagte den Anhörungsteilnehmern, dass „wir wissen, dass Repression nicht funktioniert. Europa ist langsam auf dem Weg zu liberalerer Drogenpolitik.“

Der Zweck der Anhörung in dem Europäischen Parlament war, den sogenannten Reuter-Trautmann Bericht zu diskutieren. Dieser kommt zu dem Schluss, dass die Anti-Drogen Strategie der EU-Länder in vielerlei Hinsicht fehlgeschlagen ist.

Der Reuter-Trautmann Bericht ist das Resultat einer Erforschung der Auswirkungen der Drogenpolitik im globalen Markt der letzten 10 Jahre. Er wurde von dem US Think-Tank RAND Corporation und dem Niederländischen Trimbos Institut auf Wunsch der Europäischen Kommission ausgearbeitet.

Laut dem Bericht gab es keine signifikante Änderung in dem Angebot und der Nachfrage nach illegalen Drogen zwischen 1998 und 2007. Auf der anderen Seite, ist der Preis für die repressive Politik ein unkontrollierter illegaler Markt, drogenbezogene Verbrechen und die Verbreitung von Krankheiten wie HIV/AIDS. Die öffentlichen Ausgaben für Drogenpolitik in der EU wird auf 40 Milliarden Euro im Jahr geschätzt, oder 80 Euro pro EU Bürger.

Die Europäische Kommission wurde von der Nicht-Regierungsorganisation Europäische Koalition für eine gerechte und effektive Drogenpolitik (ENCOD) kritisiert. ENCOD hatte die Anhörung zusammen mit dem Griechischen MEP Michael Tremopolous (Grüne) organisiert.

"Die Bürgergesellschaft hat die EU Behörden seit Jahren gewarnt, dass die Drogenpolitik ineffektiv und kontraproduktiv ist, aber Nationalregierungen und EU Behörden ignorieren diese Botschaften“ sagte Joep Oomen von ENCOD. „Lokale Behörden und betroffene Bürger haben einen pragmatischen und vorausschauenden Ansatz zur Drogenproblematik. Europa sollte von diesen Erfahrungen profitieren.“

Die Mehrheit der 40 Delegierten bei dem Treffen haben ihre Unterstützung für eine akzeptanzorientierte Drogenpolitik in der EU ausgedrückt, zu dem ein legaler Rahmen für die Produktion, Verteilung und der Konsum von Drogen gehören.

Mit der Ausnahme von fünf Personen, haben alle Teilnehmer die abschließenden Erklärung, dass restriktive Drogenpolitik mehr Schaden anrichtet, als sie gutes bewirkt, akzeptiert. „Diese Politik weiterzuverfolgen wäre eine Art von krimineller Fahrlässigkeit Die Europäische Union weiß, dass Prohibition nicht funktioniert. Jetzt sollte sie auf der Basis dieses Wissens agieren“, sagte Joep Oomen.

Die Anhörung ergab diverse Empfehlungen für die EU Institutionen. Unter anderem rufen zu der Organisation eines EU-Gipfels auf, um dort innovative Strategien, die nicht auf Prohibition basieren, mit Delegationen von Nationalregierungen und lokalen Behörden, Parlamentariern und bürgergesellschaftlichen Organisationen zu diskutieren.

Sie rufen die EU auch dazu auf, den „Schadensminderungs“-Ansatz (Harm Reduction) weiter zu stärken, um Bürgern zu erlauben, Cannabis für ihren persönlichen Bedarf anzupflanzen und generell eine Drogenpolitik zu machen , die Menschenrechte, individuelle Freiheiten und sozialen Zusammenhalt fördert.

Die Schlussfolgerungen der Anhörung werden auf dem Treffen mit der Suchtstoffkommission der Vereinten Nationen in Wien, 8.-12. März 2010, präsentiert.

Donnerstag, 28. Januar 2010

USA: Schüler erhalten Cannabis auf Rezept

AMSTERDAM - In vierzehn amerikanischen Bundesstaaten bekommen Jugendliche, die an ADHS leiden, Cannabis vom Arzt verschrieben.

In diesen vierzehn Staaten (darunter Kalifornien und Oregon) ist es inzwischen gesetzlich erlaubt, an Kindern und Jugendlichen, die an ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) leiden, Cannabis aus medizinischen Zwecken zu verabreichen. Dies berichtete die niederländische Zeitung Spits diese Woche.

Umstrittene Tradition
Die Verwendung von Cannabis als Arzneimittel hat eine Jahrtausend alte Tradition. Die Anwendung ist jedoch seit jeher umstritten, denn die Hanfpflanze wird auch als (illegales) Rauschmittel gebraucht.

"Es ist eine der schlechtesten Ideen aller Zeiten“, zitiert Spits einen US-Mediziner. "Cannabis kann die kindliche Entwicklung des Konzentrationsvermögens und des Gedächtnisses beeinträchtigen.“ Es kursieren Gerüchte, dass viele Schüler, die Cannabis auf Rezept erhalten, die Droge nicht als Arznei verwenden sondern stattdessen an andere Mitschüler weiterverkaufen.

Dienstag, 26. Januar 2010

Coffeeshops bald Landesweit in Neuseeland


12. Januar 2010: Cannabis Clubs - wo die Nutzer das Gesetz verspotten und sich Treffen zum Rauchen und Kaufen der Klasse-C Droge - könnten schon bald im ganzen Land öffnen.
Im nächsten Monat möchten die Gründer von Neuseelands erstem Cannabis Connoisseurs’ Club, dem Auckland’s Daktory, sich mit anderen Gebrauchern treffen um im ganzen Land “Daktories” zu eröffnen.

“Wir haben Nachfragen aus nahezu jeder Stadt in diesem Land” sagte der Gründer Dakta Green den Sunday News.

“Ich würde sogar sagen, in den nächsten 12 Monaten gibt es Daktories in jeder größeren Stadt in diesem Land, jede Stadt sollte mindestens einen haben - 2010 ist das Jahr, in dem die Menschen in unserer Gesellschaft Veränderungen in der Welt verlangen.”


Auckland’s Daktory, in der Stadt New Lynn, plant in diesem Jahr “Kurse in Daktologie” anzubieten - formalisiertes Studieren über alle Aspekte der Cannabisindustrie sowie Seminare in Anbautechniken.

In den ersten Zwei-und-einen halben Monat nach der Eröffnung des Daktory wurde Cannabis in diesem Treffpunkt verkauft, später waren bis zu 20 verschiedene Sorten von Cannabis verfügbar.

Das wurde gestoppt - aber nicht durch die Polizei. Green verlangte es und sagte “Es ist zu populär geworden und zu stressig.” Cannabis gibt es jetzt wieder im Daktory sowie in allen neuen Cannabis Clubs. Die Pläne für die landesweiten Daktory’s sind für mehr als ein Jahr störungsfreies Gesetzebrechen für ihre Mitglieder ausgelegt.

In den 14 Monaten seit die Daktory geöffnet hat, November 2008, gab es keine einzige Razzia bis Sunday News in dieser Woche bei der Polizei nachgefragt hatte.

Das nationale Polizeihauptquartier wollte kein Kommentar abgeben, ebensowenig wie die Polizei von Waitakere, aber gestern tauchten vier Polizeiwagen vor der Daktory auf.

Beamte führten eine Durchsuchung durch und Daktorymitglieder sagen, dass Beleuchtungszubehör und Laptopcomputer konfisziert wurden.

Detektiv Phys Wilson wollte nicht kommentieren, was die Polizei beschlagnahmt hat, aber sagte, dass es wohl einiges gewesen wäre und die Polizei einiges zu tun gehabt hätte. Die Polizei hat Strafanzeige gegen einen Mann für die Züchtung von Cannabis angezeigt, und weitere Anzeigen gegen ihn werden wohl folgen, sagte Wilson.

Die Daktory, mit ihrem großen Clubhaus, hat mehr als 2000 Mitglieder, die einen monatlichen Beitrag geben um zu Rauchen (hauptsächlich ihr eigenes Cannabis).

Die Mitgliederdaten bleiben unter Verschluss, aber man muss mindestens 18 Jahre alt sein um eine Mitgliedschaft unterschreiben zu dürfen. Green, 59, sagt, dass das älteste Clubmitglied “in ihren späten 70ern” sei und dass Doktoren, Anwälte, Gerichtsdiener und Geschäftsleute zu den Mitgliedern gehören.

Lehrer sind am meisten präsent, sagte er. Green ist Geschäftsführer im Daktory. Er hält die Anteile der Firma, aber plant, die Besitzerschaft auf einen Gemeinschaftsfond in der näheren Zukunft auszudehnen.

Das Modell soll nun landesweit Ausgerollt werden: “Wir sind ein Modell, dass passieren wird”.

Green, ein Vater von drei Kindern und Vorstand bei NORML, der “nationalen Organisation zur Reform der Marihuanagesetze”, die Cannabis legalisiert haben möchte. Das Daktory, genausowie NORMLs Bus mit dem Namen “Mary Jane”, der dort immer geparkt ist, sind Protestvehikel.

Wir wünschen uns die Legalisierung von Cannabis, aber wir wünschen auch zu Leben, als ob es Legal wäre”, sagte Green.

“In meinem Haus (Green lebt auch in der Daktory) haben wir ein Motto: “Lebe, als ob es Legal wäre” Wir denken einfach, es ist falsch und es gibt keinen Grund für ernsthafte Kriminalität, bei etwas, das relativ harmlos ist wie Cannabis.

Und Green und seine Mitglieder leben es tatsächlich so, als ob es Legal wäre in der Daktory. Plastikbongs, Eimerbongs und Pfeifen zum Rauchen von Cannabis sind überall.

Als Sunday News diese Woche dort vorbeischaute, waren mehr als ein dutzend Cannabispflanzen auf einer sonnigen Fensterbank und zwei andere unter einer Hitzelampe, in einer metallischen, hitzereflektieren Kiste, abgeschlossen von der Loungearea.

In Greens Privatküche, liegen mehr als ein halbes dutzend Bongs - Plastik, Metall und Glass, kleine und große und die Cannabissorte “White Rhino” präsentiert sich in Glassbehältern.

Mit dem “Gesetz gegen Missbrauch von Drogen” von 1975 ist der Besitz von Cannabis mit drei Monaten Gefängnis und/oder einer Straf von bis zu 500$ belegt.
Handel oder Kultivierung von Cannabis wird mit bis zu sieben Jahren Haft bestraft. Besitz von Gebrauchsutensilien für Cannabis ist auch illegal. Im letzten Monat, als der Polizeichef Grant Watson nach der Daktory gefragt wird, war die Position klar: Cannabis ist illegal.

“Es Spielt keine Rolle, wo du bist, in einem privaten Haus oder sonstwo. Rauchen und der Besitz von Cannabis ist eine Straftat nach dem Gesetz gegen Missbrauch von Drogen und zieht ein Bußgeld oder eine Haftstrafe mit sich” sagte er.

Vor der Razzia des Daktory wurden die Mitglieder, die ein Auto führen wollten, von der Polizei öfters angehalten. Green nahm sich der Sache an, da “es eine Verschwendung von Polizeikräften” sei und er auch glaube, dass diese Art von Strafverfolgung illegal sei.

“Ich wehre mich, Eingesperrt oder gestört durch die Polizei zu werden, bloss weil ich Teil einer Kultur bin, die Cannabis feiert und glorifiziert”

Um zu beweisen, dass Daktory Mitglieder belästigt werden, fuhr Green am 2. Januar um den Block, mit einem Mitglieder, das von der Rückbank filmen sollte. Green sagt, sein Plan “funktionierte wundervoll”. In einem Video, dass es jetzt auf Youtube zu sehen gibt, wird Green fast sofort von der Polizei angehalten. Nachdem er dem Polizisten seinen Führerschein gezeigt hatte, konnte er gehn - ohne Bestrafung.

Dieser Stunt bedeutet nicht, dass Green dagegen wäre, in einer neuen Gesetzgebung Autofahren unter Drogeneinfluss illegal zu machen. Die Mitglieder der Daktory sollen sicher Fahren und zwischen dem Rauchen und Fahren eine Pause mache. Mitglieder “verabschieden sich mit klaren Augen” sagte Green.

Green sagte noch in der Woche, dass er nicht überrascht sei, dass die Daktory noch nicht Durchsucht worden ist.
“Es ist mein Haus und mir wurde in der Vergangenheit von der Polizei gesagt ‘Rauche nicht in der Öffentlichkeit, Rauche im Privaten und wir lassen dich in Ruhe’”

Green’s Problem mit den Cannabisgesetzen ist, dass normale Menschen weggeschlossen werden, wenn sie eine Substanz nutzen “die wissenschaftlich erwiesen weniger Gefährlich ist als Alkohol und Zigaretten”. Er sagte, Cannabis ist Teil einer großen Kultur, und “der Fakt dass es jeder macht, ein verdammt guter Grund ist, das Wegsperren von einigen von uns zu unterlassen”. NORML sagt, dass alle 37 Minuten jemand auf Neuseeland verhaftet wird wegen Cannabis. Das macht jährlich etwa 15.000 Personen. Green will auch eine Cannabisindustrie sehen “die aus den Händen von Kriminellen genommen wird, und in die Hände der Gesellschaft, wo sie richtig kontrolliert werden kann.”

Er sagt, in diesem Moment sei der Schwarzmarkt für Cannabis “ausser Kontrolle”. Die Daktory sei ein “sicherer Hafen” für die Gebraucher, so dass die Personen nicht in eine Gefahr laufen, wenn sie Cannabis kaufen möchten.

Trotz dem Einsatz für eine Gesetzesänderung verbreitet Green nicht den Cannabisgebrauch. Er war dagegen bis er 40 Jahre alt wurde.

“Cannabis ist nicht für jeden. Ich unterstütze niemanden darin, es zu probieren, aber ich Unterstütze auch, dass Cannabis kein gefährliches Produkt ist”

Europaweite Studie – 13 Millionen Europäer konsumieren Cannabis


Mehr als 13 Millionen Europäer haben laut einer Europaweiten Studie im vergangenen Monat Cannabis konsumiert. Schätzungsweise jeder fünfte europäische Erwachsene habe die Droge zumindest einmal in seinem Leben probiert, heißt es in einem zum Internationalen Tag gegen Drogenmissbrauch in Paris veröffentlichten Bericht der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD).

In Deutschland konsumierten etwa 600.000 junge Menschen Cannabis in gesundheitsschädlicher Weise, teilte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, in Berlin mit. Die Zahl der Abhängigen steige. “Die Folge des Cannabiskonsums sind gesundheitliche, psychische und soziale Beeinträchtigungen. Die Droge beginnt, das Leben der betroffenen Jugendlichen zu kontrollieren”, warnte Bätzing.

Häuslicher Anbau nimmt zu
Der EBDD-Studie zufolge stammen 80 Prozent des in Europa sichergestellten Haschischs aus Marokko. Der Schmuggel der Droge aus Thailand, Afghanistan und Pakistan sowie aus einigen zentralasiatischen Staaten und ehemaligen Sowjetrepubliken nehme jedoch zu. Allerdings habe der häusliche Anbau von Cannabis in Europa innerhalb des vergangenen Jahrzehnts den Markt in Europa verändert, heißt es in der 700-seitigen EU-Studie. In Großbritannien mache das im Inland angebaute Haschisch bereits die Hälfte des Angebots aus.

Auch in Deutschland werde Cannabis zunehmend in Freiluft-Großplantagen sowie in häuslichen Profianlagen hergestellt, teilte Bätzing mit. Im vergangenen Jahr wurden82 Plantagen im Freien sowie 326 in Gebäuden versteckte Groß- und Kleinplantagen aufgespürt. Laut Bundeskriminalamt wurde der größte Teil des 2007 nach Deutschland geschmuggelten Cannabis über die Niederlande eingeschmuggelt.

“Kiffer-Paradies” Niederlande
Die Preise für ein Gramm Haschisch schwanken laut EU-Studie innerhalb Europas von 1,40 Euro in Spanien bis 21,50 Euro in Norwegen. Auch die Gesetzeslage ist in den EU-Ländern unterschiedlich und reicht von Straffreiheit bis zu harten Strafen für Besitz und Konsum von Haschisch. Die lange aufgrund ihrer zahlreichen Coffee-Shops als “Kiffer-Paradies” geltenden Niederlande verschärfen derzeit ihre bislang liberalen Gesetze.

Weltweit konsumieren laut Bätzing 162 Millionen Menschen Cannabis. 35 Millionen greifen zu Amphetaminen und anderen Aufputschmitteln wie Ecstasy, 16 Millionen nehmen Opiate und 13 Millionen Kokain.

Opium-Rekordernte in Afghanistan
Ein starker Anstieg beim Anbau von Opium und Koka sowie zunehmender Drogenmissbrauch in Entwicklungsländern drohen die Erfolge bei der weltweiten Drogenbekämpfung zunichtezumachen. Zu diesem Schluss kommt der Weltdrogenbericht 2008 des Büros der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC), der in New York vorgelegt wurde.

Nach Angaben von UNODC-Direktor Antonio Maria Costa haben Drogenlieferungen aus Afghanistan und Kolumbien in jüngster Zeit stark zugenommen. Sie könnten aufgrund niedrigerer Preise und der größeren Reinheit der Drogen die Abhängigkeitsrate in die Höhe treiben. Afghanistan hatte dem Report zufolge 2007 eine Rekordernte bei Opium, durch die sich die weltweite illegale Opiumproduktion innerhalb von zwei Jahren fast verdoppelte

Freitag, 22. Januar 2010

Stars und Politiker über Drogenlegalisierung

Politik ist langweilig?? Nicht bei uns! Hier diskutieren Stars und Politiker gemeinsam über Politik.
Was halten Culcha Candela, Curse, Mike Krüger & Co von Klimaschutz, gleichgeschlechtlicher Ehe, Bundeswehreinsatz in Afghanistan, dem neuen Bildungssystem, der Frage nach der Drogenlegalisierung und illegalem Raubkopieren?
Und was entgegnen ihnen die Politiker?

Seid dabei, wenn unsere Promis ihre Stimme erheben und LAUTSPRECHEN

Mit:

Culcha Candela
Patrice Bouédibéla
Dennis Lisk
Curse
Nina Bott
Paul van Dyk
Florian Schröder
No Angels
Max Herre
Kitty Kat
Mike Krüger
Ulrich Wickert


Und:

Annette Schavan (CDU) - Bundesministerin für Bildung und Forschung

Ulrike Merten (SPD) - Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestags

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) - Stellvertretende Fraktionsvorsitzende

Renate Künast (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) - Vorsitzende der Bundestagsfraktion

Monika Knoche (DIE LINKE.) - Stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion, Drogenpolitische Sprecherin

Florian Bischof (Piratenpartei Deutschland) - Spitzenkandidat des Landesverbands Berlin

Passe-partout - Hanf: Heilmittel oder Höllenkraut?

Passe-partout - Le cannabis en questions - Hanf: Heilmittel oder Höllenkraut? (SWR BW)

Mittwoch, 20. Januar 2010

Marihuana gegen Krebs

Cannabis-Inhaltsstoff stoppt Metastasierung von aggressiven Brustkrebskrebszellen (MSNBC News)

Richter sollen sich nicht mehr mit Kiffern herumschlagen müssen

Wer Cannabis konsumiert, soll in der Schweiz bald nur noch mit einer Ordnungsbusse bestraft werden. Das würde die Gerichte entlasten.

Bleibt verboten: Die Initiative der CVP ändert nichts an der Tatsache, dass der Besitz von Cannabis illegal ist.
Bild: Keystone

Der Cannabis-Konsum soll verboten bleiben, künftig aber nicht mehr zur Anzeige gebracht werden. Nach dem Willen der Gesundheitskommissionen (SGK) von National- und Ständerat soll Kiffen im Ordnungsbussenverfahren geahndet werden.

Die SGK des Nationalrats nahm das Anliegen wieder auf, nachdem das Volk im Herbst 2008 die Hanf-Initiative abgelehnt hatte. Die Kommission gab einer parlamentarischen Initiative der CVP-Fraktion Folge.

Am Dienstag hat die SGK des Ständerates nun ihre Zustimmung dazu erteilt, mit 8 Ja-Stimmen bei 2 Enthaltungen. Damit kann die Subkommission Drogenpolitik der nationalrätlichen SGK einen Entwurf für einen Erlass erarbeiten.

Die CVP-Fraktion begründete die parlamentarische Initiative damit, dass die heutigen Regeln unklar seien. Es brauche Vorschriften, die verstanden würden. Bei Cannabiskonsumenten die Gerichtsmaschinerie anzuwerfen, sei nicht angebracht. Deshalb sollte der Konsum mittels Ordnungsbussen geahndet werden.

Erfahrung im Kanton St. Gallen
Ordnungsbussen für Cannabiskonsumenten gibt es bereits im Kanton St. Gallen. Konsumenten werden dort mit Ordnungsbussen von 50 Franken bestraft. Sie können aber nach wie vor auch verzeigt werden.

Beim Strafverfahren kommen zur Busse noch die Verfahrenskosten hinzu. Schweizweit werden jährlich Tausende wegen Konsums von Cannabisprodukten verzeigt. Im Jahr 2007 waren es rund 15'000 Personen, wie der Website des Bundesamtes für Statistik zu entnehmen ist.

Nein zu Hörgeräten im KVG
Nicht zugestimmt hat die SGK des Ständerates einer parlamentarischen Initiative zu Hörgeräten. Die Initiative hatte zum Ziel, die Hörgeräteversorgung von der Invaliden- in die Krankenversicherung zu übertragen. Der Nationalrat hatte ihr Folge gegeben.

Die SGK des Ständerats stellte sich jedoch einstimmig dagegen. Sie verweist in ihrer Mitteilung auf das Massnahmenpaket zur 6. IV- Revision. Dort gehe es unter anderem um Hörgeräte. Der Bundesrat habe somit bereits eine Vorlage in Arbeit.

Mitteilung an die Bevölkerung

Ich trete ap heute aus der Katholischen Kirche aus und trete der Rastafari religion bei,Jah ist mein Gott!!!

Auch das Ganja-Rauchen ist im Rastafarianismus mehr eine Sache der Männer, denn die der Frauen. Ganja oder Marihuana, auch "herb" genannt, ist das Brot Jerusalems, Königsbrot, Brot des Lammes, Kraut der Weisheit, Kraut Salomos.
Ganja, Cannabis sativa, ist das heilige Kraut der Rastafarians, von dem an mehreren Stellen in der Bibel gesprochen wird:

"Und die Erde ließ aufgehen Gras und Kraut,
das Samen bringt, ein jedes nach seiner Art.
Und Gott sah, das es gut war"
(1.Buch Moses 1:12)


Ganja spielt eine wichtige Rolle bei der religiösen Versenkung, da es tiefe und klarere Einsichten in das Leben vermitteln soll. Es soll eine Verbindung mit der Seele herstellen.

"Das Ritual des Herumreichens der Pfeife, der Schluck aus dem Kelch (chalice), ist Teil der Verehrung Jahs; dies wird als eine Anrufung der universalen Kraft des Allmächtigen verstanden. Das Rauchen des Krautes in einer Versammlung symbolisiert Vereinigung und Einheit, I-nity, unter denen, die da vor Jah versammelt sind. Es verbindet die Anwesenden in der Fülle der göttlichen Kräfte, schafft einen vibrierenden Austausch von Meditation zwischen allen, die am Sakrament teilhaben."
(Itations of Jamaika zit. nach Loth, 1991)

Hierzu der Soziologe und Rastafri Dennis Forsythe:

"Für die Brüder ist Ganja der mystische Leib und Blut von 'Jesus' - das Brandopfer für Gott, aus Feuer gemacht - welches den einzelnen sehen und erkennen läßt den ‚lebendigen Gott' oder den 'Gott-im-Menschen'. Sie leiten ihre moralische Berechtigung zum Gebrauch der Kräuter aus ihren persönlichen Erfahrungen mit der Pflanze und auch aus dem Buch der Genesis ab, das den Gebrauch von 'allen Pflanzen, die Samen bringen', gestattet."

Es spricht einiges dafür, dass Ganja von indischen Coolies ins Land gebracht wurde, nennt man denn Ganja auch oft "collie herb", wobei 'collie' die entstellte Form von Kali, der indischen Muttergöttin ist. Vielleicht wurde "collie" aber auch einfach aus der Bezeichnung für die indischen Arbeiter "Coolie" abgeleitet.

Ganja gilt als Nahrung für das Hirn und als Allheilmittel. So hilft es bei Asthma, Erkältung, Magenverstimmung, Fieber, Rheumatismus, Grauem Star und vielem mehr. Es wird von niemanden als schädlich empfunden und selbst für 2-jährige Jungen ist das Rauchen nicht unnormal.

Ganja wird geraucht, aufgebrüht als Tee getrunken, im Essen verwendet und äußerlich aufgetragen. Sein Gebrauch produziert psycho-spirituelle Effekte und hat sozio-religiöse Funktion. Es ruft Visionen hervor, erhöht Einheits- und Gemeinschaftsgefühl, erleichtert Angst und Zorn und bringt Ruhe für den Geist.

Vor 1924 brachten die Briten regulär Ganja in der Karibik und verkauften es an die indischen Arbeiter. In den 60er Jahren dieses Jahrhunderts war der Export von Ganja in die USA ein Multi-Millionen-Dollar-Geschäft - jährlich. Es war hoch durchorganisiert und in der Hand von Kleinbauern und Rastas. Allerdings stehen Produktion, Genuß und Verkauf von Ganja unter Strafe. Trotzdem gilt sein Anbau als wichtiger Zweig der Landwirtschaft.

Ich will etwas über das Kraut sagen und darüber, was das Kraut mit unserer Kultur und unserer Musik zu tun hat. Der richtige Name für das Kraut ist Cannabis. Es ist das einzige lebende Kraut in der Schöpfung, das der Mensch sowohl als Tee trinken als auch rauchen kann. Es bringt dich in die Meditation über Jah. Wenn Ich-und Ich meine Ich-und-Ich Musik schaffe, greife Ich-und-Ich zu dem Kraut, und das Kraut führt mich in die Meditation mit Jah. Dann füttert Jah mich mit dem Wort, mit der Lyrik, dem Text und der Melodie, so daß ich das in die Realität herausbringen kann. Deshalb kämpft Babylon gegen das Kraut.

Das Kraut und die Musik sind nach dem Konzept von Rastafari die Heilung für die Völker. Überall, wo das Kraut hinkommt, überall, wo Reggae Fuß fasst, wird Rastafari sein, und das Kraut dort sein, denn du musst mit dem Kraut kommunizieren, um zu wissen, wer Rastafari ist. Du musst mit dem Kraut kommunizieren, um die Musik und ihr Konzept zu verstehen".

Ganja ist die stärkste gemeinsame Erfahrung im Rastafari. Die zentrale rituelle Aktivität der Rastas ist das "Reasoning" über einer glühenden Pfeife. Die Ganja-Pfeife wird "Chalice" genannt. Sie geht von Hand zu Hand um den Altartisch als rituelles Symbol von Erde, Luft, Wasser und Feuer.

Frauen sind hiervon ausgeschlossen. Rastafrauen rauchen zwar Ganja, aber nicht in der Öffentlichkeit. Ras Norma sagt:

'Babylon know the wisdom you get from smoking ganja and they need to keep you down from your meditation. They keep fighting against I herb you overs? Because it's I herb, it's one special herb to segregate and is herb, no man can make it, it comes from earth, it's a herb of truth and wisdom. I think if ganja was legalized there would let be positivly less problem with cocaine and crack. When people would you smoke herb, it would be a meditation, humbleness put them to i-tate, you overs? But when you drink rum, it's a different scene and you look over, you going to see who is causing the problem. It's the crack, the heroin, cocaine, morphine, alcohol and cigarettes. Herb put you upon humbleness, cause it's a healing herb. In Guayana you can go to jail for three years just for one spliff. Lots of Rastas are prosecuted for herb. Not for killing or thieving from no one, just for smoking the herb.

But man need to be free from mental slavery. They kill brother Marley, Peter Tosh, Marcus Garvey for speaking the truth, cause word Bob Marley was putting out fire upon Babylon. If Bob Marley was on the face of the earth in this time, everyone would be Rasta, because he speak the truth and he sign it in his music and truth stands forever. But they can never stop I because if they put I in jail for three years, I when I come out I still have to smoke I herb, because I herb is I divine meditation, I free to do what I need to do. Jah Rastafari, Selassie I be praised."

*Rastafaris haben eine prinzipielle Abneigung gegen harte Drogen wie Kokain, Heroin oder Ecstasy. Niemals würde ein echter gläubiger Rastafari Gebrauch von diesen Drogen machen. Es sind nämlich "Produkte Babylons die dumm machen und den natürlichen Charakter verändern" - ganz abgesehen von dem hohen Suchtpotenzial dieser Stoffe als Rauschmittel. Bei Hitler wurde die Droge "Adolfin", ähnlich dem heutigen Ecstasy eingesetzt um Soldaten wesentlich länger kämpfen lassen, zu können ohne das diese Ermüdungserscheinungen bekamen. Doch dies führte nicht seltne zum Tod der völlig erschöpften Menschen.

*Dennoch kann der nicht rituelle und exzessive Konsum von Ganja zu gesundheitlichen Problemen führen, dass dann nichts mehr mit der traditionellen spirituellen Art Ganja zu benutzen wie bei den Rastafarians. Mehr Informationen über die Wirkungen und Nebenwirkungen findest Du hier.

"Dann sprach Gott: Hiermit übergebe ich Euch alle Pflanzen auf der Erde, die Samen tragen, und alle Bäume mit samenhaltigen Früchten. Euch sollen sie zur Nahrung dienen.

Alle Tiere des Feldes, allen Vögeln des Himmels und allem, was sich auf der Erde regt, was Lebensatem in sich hat, gebe ich alle grünen Pflanzen zur Nahrung.

So geschah es. Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut."
(Genesis 1,29-31)

USA: Staatsanwalt schickt Kiffer nach Hause

Der kürzlich gewählte Staatsanwalt der Stadt Seattle, Pete Holmes, macht sich schon gut in der Kampagne, die er vor seiner Wahl versprochen hatte: Anklagen wegen dem Besitz von Marihuana fallen zu lassen.

Der kürzlich gewählte Staatsanwalt der Stadt Seattle, Pete Holmes, macht sich schon gut in der Kampagne, die er vor seiner Wahl versprochen hatte: Anklagen wegen dem Besitz von Marihuana fallen zu lassen. Dies berichtete die Seattle Times in der letzten Woche. Holmes hat zwei Cannabisbezogene Fälle am ersten Tag seiner Arbeit eingestellt und weitere sollen eingestellt werden, darunter auch die Fälle, die noch der vorherige Staatsanwalt zu bearbeiten hatte.

Der Times zufolge hat Holmes Vorgänger, Tom Carr, trotz eines Bürgerentscheides im Jahr 2003, dass die Cannabisverfolgung auf niedrigste Priorität stellen sollte, nicht damit aufgehört, als gering anzusehende Marihuanafälle anzuklagen.

Via Marihuana Policy Project - die auch einige weitere gute News aus dem Bundesstaat Washington zu vermelden hatten. Dort sind laut Umfragewerten 54% der dort Lebenden für eine Regulierung und Besteuerung von Marihuana wie beim Alkohol. Weiterhin sind dort zwei Gesetzesvorschläge für mehr oder weniger weitreichende Entspannungen in Arbeit.

Kiffen soll nicht mehr zu Anzeige führen


Schweiz. Der Cannabis- Konsum soll in der benachbarten Schweiz verboten bleiben, künftig aber nicht mehr zur Anzeige gebracht werden.

Nach dem Willen der Gesundheitskommissionen (SGK) von National- und Ständerat soll Kiffen im sogenannten Ordnungsbußenverfahren geahndet werden. Die Kommission des Nationalrats nahm das Anliegen wieder auf, nachdem die Schweizer Stimmbürger im Herbst 2008 die Hanf- Initiative abgelehnt hatten. Die Kommission gab einer parlamentarischen Initiative der Volkspartei CVP Folge. Am Dienstag hat die Kommission des Ständerats nun ihre Zustimmung dazu erteilt. Damit kann ein Entwurf für einen entsprechenden Erlass erarbeitet werden. Die CVP- Fraktion begründete die Initiative damit, dass die heutigen Regeln unklar seien. Es brauche Vorschriften, die verstanden würden. Bei Cannabiskonsumenten die Gerichtsmaschinerie anzuwerfen, sei nicht angebracht. Deshalb sollte der Konsum mittels Ordnungsbußen geahndet werden, wie es sie bereits im Kanton St. Gallen gibt. Sie können aber nach wie vor auch angezeigt werden. Beim Strafverfahren kommen zur Buße noch die Verfahrens­kosten hinzu. Schweizweit werden jährlich Tausende wegen Cannabis- Konsums "verzeigt", wie es in der Schweiz heißt. Im Jahr 2007 waren es rund 15.000 Personen, wie der Website des Bundesamts für Statistik zu entnehmen ist.

Dienstag, 19. Januar 2010

Cannabisbericht der WHO nur die halbe Wahrheit

Ein Bericht zu Cannabis, den die Weltgesundheitsorganisation WHO 1998 unterdrückt haben soll, sagt aus, dass Cannabis harmloser sei und weniger abhängig mache als Alkohol oder Zigaretten. Vergleichspassagen in Bezug auf andere (auch legale) Substanzen wurden gestrichen.

Das „New Scientist“ Magazine meldete: „Es wurde uns zugetragen, dass Berater von dem US National Institute on Drug Abuse (NIDA) und die UN Behörde für internationale Drogenkontrolle (UNDCP) die WHO gewarnt haben, dass es (der Bericht) Munition für die „Legalize Marihuana” Gruppen liefern würde.” Die entfernten Passagen sagen aus, dass die Wissenschaftler der Meinung sind, dass Cannabisrauch nicht zu verstopften Atemwegen oder Lungenemphysem führe und auch keinen Einfluss auf die Lungenfunktion habe. Auch die Hirnleistung bei Langzeitkonsumenten leide nicht, wie niederländische Wissenschaftler feststellen konnten. So wird also unter ethischen Gesichtspunkten mit der Wahrheit und unserer Gesundheit gespielt.

Cannabisbericht von der WHO zensiert durch die Vereinten Nationen und USA?

Donnerstag, 14. Januar 2010

Historischer Sieg für die Legalisierung von Marihuana

Wenn die Versammlung die öffentliche Sicherheit 4-3 Ausschuss stimmte heute Morgen zu genehmigen Assembly Bill 390 - Rechtsvorschriften von Tom Ammiano, dass Steuer-und Legalisierung von Marihuana würde, auch für die rein Freizeitkonsum - es war einer beispiellosen Aktion in den Vereinigten Staaten.

Neues Drogenparadies: Auf 'n Joint nach Prag?

Prag. Amsterdam war gestern, die Zukunft heißt Prag: Wer früher gerne mal auf einem Kurztrip in Holland einen Joint - oder auch Härteres - reinzog, richtet den Blick nach Tschechien. Es gilt als neues Drogenparadies.


Für Bildungs-Touristen sind in Prag die Burg über der Moldau, Galerien, Konzerthäuser oder die Karlsbrücke ein Muss. Viele Besucher kommen auch wegen des süffigen Biers. Künftig wird es vermutlich vermehrt auch eine andere Spezies nach Prag ziehen. Diejenigen, die gern mal ungestraft einen Joint rauchen. Die könnten dann beispielsweise Clubs wie das "Ujezd" als Ziel ansteuern, wo es schon am Nachmittag süßlich-schwer nach Haschisch duftet.

Tschechiens Hauptstadt war schon immer ein Hort für Drogenkunden und -produzenten. Selbst zu sozialistischen Zeiten gab es schon Suchtkliniken - ziemlich einmalig damals im Ostblock. Nach der Revolution 1989 ging es noch freizügiger zu. Jeder Prager wusste, dass man am Wenzelsplatz Kokain - Szenejargon: Schnee - oder Marihuana kaufen konnte. Unter den Augen der Polizei. Der Stoff war erschwinglich. Auch Schüler griffen zu. Jeder zweite aus dieser Altersgruppe in Prag hat seit der "Wende" Erfahrungen mit weichen Drogen gemacht - das ist Spitze in Europa.

In Vorgärten auf dem Land findet man oft Cannabis-Pflanzen. Übertreiben durfte man es mit dem Anbau freilich nicht. Es lag nämlich im Ermessen der Polizei, ob sie es bei einem Ordnungsgeld beließ oder gar nicht einschritt. Eine "kleine Menge" ließ man durchgehen.

Jeder Versuch in der Vergangenheit, die Drogenfrage juristisch wasserdicht zu machen, scheiterte an einer an höhere Mathematik erinnernde Formel: "Wie groß ist mehr als eine kleine Menge?" Jetzt hat sich die amtierende Beamtenregierung unter dem Statistiker Jan Fischer an die Rechenaufgabe gemacht. Sie fixierte erstmals Obergrenzen für den Anbau von Drogenpflanzen, Kakteen oder Pilzen, die als Halluzinogene gelten.

Bei fünf Cannabis-Pflanzen etwa, für den "Eigenbedarf", muss keiner etwas befürchten. Strafbar macht sich erst, wer mit mehr als 15 Gramm Marihuana, einem Gramm Kokain, 1,5 Gramm Heroin oder vier Ecstasy-Pillen erwischt wird. Das sind Werte, die zum Teil dreimal so hoch liegen wie in den liberalen Niederlanden. Im "Ujezd" findet man das "ganz in Ordnung". "Endlich müssen wir keine Angst mehr haben", hört man.

Strafbar bleibt das Dealen. "Geschäfte mit Drogen duldet das neue Gesetz nicht, und das völlig unabhängig von der Menge", erläutert Jakub Frydrych, der Chef der tschechischen Anti-Drogen-Behörde.

Die Tschechen verfolgten die Debatte um die Regelung relativ unaufgeregt. Niemand hatte ernsthaft erwartet, dass der Staat die Zügel fester anziehen würde. Zeitungen kommentierten, jeder Tscheche sei mündig und müsse selbst wissen, wie er mit seiner Gesundheit und seinem Leben umgehe. Eine Zeitung bemerkte: "So wie sich kaum jemand auf der Arbeit sinnlos betrinkt, wenn er nicht seinen Job riskieren will, wird sich keiner an der Werkbank oder im Büro zukiffen."

Nicht alle sind glücklich mit dem Regierungsbeschluss, der zu Jahresbeginn in Kraft trat. Die Hilfsorganisation "Drop In", die sich um Prags Drogensüchtige kümmert, hätte sich mehr Vorbeugung gewünscht. "Das jetzt geht in die falsche Richtung", sagt Ivan Douda. Er weiß, wovon er spricht. Für Aufklärung und Hilfe nämlich investiert Tschechien nur einen Bruchteil dessen, was in den Niederlanden üblich ist.

Doch in den gemütlichen Clubs wie dem "Ujezd" sieht man die Kehrseite der Medaille nicht. Manager Martin Kmoch weiß, dass die Nachbarländer eine viel härtere Linie bei Drogen fahren. Kmoch wittert ein gutes Geschäft: "Amsterdam war gestern, die Zukunft heißt Prag."

Legalisierung - Drogeranking, Professor Nutt (NEU)

Hier noch einmal das von Professor Nutt aufgestellte Ranking der Drogen!
Aufmerksam sollte man hierbei auf den "Grad der Legalität" der jeweiligen Drogen im Zusammenhang mit ihrem medizinischem Schaden werden!
Ganz deutlich lässt sich ablesen, dass Cannabis zu unrecht illegal ist!
Oder Alkohol zu unrecht legal ist!

Also muss sich etwas ändern!

Eine solche Doppelmoral ist nich nur fragwürdig sondern auch kriminell!
Tu etwas dagegen!
Werde aktiv!

Hilf Vereinen wie dem DHV ( Deutscher Hanf Verband )

Legalisierung - Alles wird besser werden

Unser Kampf für eine Legalisierung von Cannabis, ist genauso unermüdlich wie der, der Homosexuellen und der Sklaven.
Wir werden solange kämpfen bis die Gerechtigkeit gesiegt hat!
Für mehr Selbstbestimmung, mehr Freiheit, mehr Gleicheit und nicht zuletzt mehr Gerechtigkeit, kämpfen wir mit unserem Verstand!

Denn diesen versuchen die Politiker bei Fragen der Drogenpolitik, möglichst nicht zu benutzen!

Sie versuchen viel mehr moralisch und ethisch zu handeln!
Welche, der im Grundgesetz verankerten, Freiheiten der Leitfaden für diese Moral ist, ist genauso fragwürdig wie die ganze Kriminalisierung!

Die Botschaft dieses Videos sollte nicht missverstanden werden!
Cannabis ist eine Droge!
Aber auch Computer, Alkohol und NIkotin stellen gefährliche Drogen dar, welche aber längst nicht so hart bekämpft werden, wie Cannabis!
Wir wollen eine Legalisierung um richtigen Verbraucher- und Jugendschutz gewährleisten zu können.


Quelle:Youtube

Mittwoch, 13. Januar 2010

Teaser Hanffest Hamburg 2010

Mit diesem äußerst amüsanten Werbespot suchen die Organisatoren des Hanffests in Hamburg nach Unterstützern. Hamburger aufgewacht! Die Legalisierung braucht Euch!



Mehr Infos zum Hanffest gibt es auf http://www.hanffest.de/

Dienstag, 12. Januar 2010

Hanf - Eine Pflanze mit vielen Gesichtern





Dokumentation - Marihuana-Hanf

Sehr Interessanter Film über die Nutzpflanze Hanf. Sogar die Nationalfahne der USA war aus Hanf gefertigt wie auch die ersten Levis u.v.m. aber schaut es euch selber an sind interessante 50 min. Fi...
Sehr Interessanter Film über die Nutzpflanze Hanf. Sogar die Nationalfahne der USA war aus Hanf gefertigt wie auch die ersten Levis u.v.m. aber schaut es euch selber an sind interessante 50 min. Film mit Jack Herer und vielen weiteren Hanfaktivisten.





BR3 Drogenpolitik, Legalisierung Canabis Marihuana

Junge Politiker verschiedener Parteien im INterview. Marihuana Legalisieren oder Kriminalisieren? Pro und Contra

Montag, 11. Januar 2010

Cannabisforschung - 26. Lange Nacht der Museen im Hanf Museum


Am Samstag, den 30. Januar 2010 findet auch im Hanf Museum die Lange Nacht der Museen in Berlin statt.
“Cannabisforschung”

Kaum eine Pflanze war und ist Objekt so vieler Studien und Forschungen wie Cannabis.
Die meisten Mythen um den Hanf, vom agressiv machenden Mörderkraut, über das Amotivationssyndrom bis hin zur Cannabis als Einstiegsdroge, sind wissenschaftlich widerlegt. Trotzdem tauchen sie selbst in offiziellen Publikationen immer wieder auf, während andere Studien ignoriert werden.
Wieviel Gewicht hat die objektive Forschung gegenüber den Interessen von Lobby und Regierungen?
Mit teilweise extremen Beispielen aus der jüngeren und älteren Prohibitionsgeschichte will die Sonderausstellung zur 26. Langen Nacht der Museen anregen, über die Forschung hinaus einen Blick auf die Interessen von Auftraggebern zu werfen.

Autorenkontakt
In der Ausstellung beantwortet Steffen Geyer, Autor des Buches “Rauschzeichen - Alles was man zu Cannabis wissen muss”, jede Frage zum Thema des Abends und darüber hinaus.

Natürlich wird es wieder Köstlichkeiten mit und aus Hanf geben, dazu Hanftee oder Cappuchino: diverse Kuchen aus Hanf, Brot und Waffeln. Mit Musik der Hemp Society DJ’s und Freunden.

Sonderausstellung zur 26. Langen Nacht der Museen am 30. Januar 2010 ab 18 Uhr:
Das einzige Hanf Museum in Deutschland beleuchtet die verschiedenen Aspekte und Nutzungsmöglichkeiten der alten Kulturpflanze in einer fast 300qm grossen Ausstellung.

Das Ticket für die gesamte Lange Nacht kostet 15 Euro/ermäßigt 10 Euro. Das Ticket gilt für die beteiligten Häuser, sowie für die Benutzung der Shuttel-Busse sowie der öffentlichen Verkehrsmittel von 15 bis 5 Uhr. Onlinetickets beim Museumsportal Berlin, Vorverkauf in allen teilnehmenden Museen, an den Fahrscheinautomaten der S-Bahn und BVG, sowie in den Fahrschein-Verkaufsstellen der S-Bahn, den Berlin Infostores und allen Theaterkassen. Abendkasse am 30. Januar ab 17 Uhr auf dem Platz vor dem Roten Rathaus sowie den teilnehmenden Museen.

Weitere Informationen zur Langen Nacht unter der Telefonnummer (030) 24 74 98 88 sowie der auf der Webseite der Langen Nacht der Museen.
Weiter zur vollständigen Info zu dieser Veranstaltung »

Sonntag, 10. Januar 2010

Tschechien wird zu Europas Drogenparadies

Tschechien hat ein erstaunlich liberales Rauschmittel-Gesetz erlassen. Die Beschränkungen für Eigenbedarf etwa liegen dreimal so hoch wie in den Niederlanden. Dass die Szene jubelt, ist kein Wunder. Jeder zweite junge Tscheche hat Erfahrungen mit weichen Drogen. Das ist ein unerreichter Wert in Europa.

Tschechien hat ein sehr liberales Rauschmittelgesetz verabschiedet. Darüber freuen sich vor allem Cannabis-Raucher in dem osteuropäischen Land

Für Prager Bildungstouristen gehören die Burg über der Moldau, Galerien, Konzerthäuser oder die Karlsbrücke zum Pflichtprogramm. Viele Besucher kommen auch einfach nur wegen des süffigen böhmischen Bieres in die tschechische Hauptstadt.

Demnächst wird es vermehrt auch eine andere Interessengemeinschaft nach Prag ziehen: Diejenigen, die gern mal ungestraft einen Joint rauchen. Die könnten dann Klubs wie das „Ujezd“ ansteuern, wo es schon am frühen Nachmittag süßlich-schwer nach Haschisch duftet.

Prag war schon immer ein Hort für Drogenkunden und -produzenten. Selbst zu sozialistischen Zeiten gab es Suchtkliniken – einmalig damals im Ostblock. Nach der Revolution von 1989 ging es noch freizügiger zu. Jeder Prager wusste, dass man an der Kreuzung von Wenzelsplatz und Graben Kokain, Heroin oder Marihuana kaufen konnte. Unter den Augen der Polizei, die nie einschritt.

Das Dealen bleibt strafbar

Der Stoff war dem Vernehmen nach nicht nur von guter Qualität, sondern überdies auch noch erschwinglich. Logisch, dass auch viele Schüler hier ihren ersten Kauf tätigten. Die Folgen: Jeder Zweite aus dieser Altersgruppe in Prag hat seit der „Wende“ Erfahrungen mit sogenannten weichen Drogen gemacht – das ist Spitze in Europa.

Auch außerhalb Prags, in den Vorgärten auf dem Land, blühte der Anbau von Cannabis-Pflanzen. Es lag im Ermessen der Polizei, ob sie einen Fall der Staatsanwaltschaft überantwortete, es bei einem Ordnungsgeld beließ oder gar nicht einschritt. Eine „kleine Menge“ ließ man immer durchgehen. Jeder Versuch, den Drogenanbau und -konsum juristisch zu regeln, scheiterte an einer an Formel, die an höhere Mathematik erinnert: „Wie groß muss eine Menge sein, damit sie nicht mehr klein ist?“

Jetzt hat sich die amtierende Beamtenregierung unter dem gelernten Statistiker und somit „Mengenlehre-Experten“ Jan Fischer an diese Rechenaufgabe gemacht. Im Ergebnis fixierte sie erstmals Obergrenzen für den Anbau von Drogenpflanzen, Kakteen oder Pilzen, die als Halluzinogene eingestuft werden.

Bei fünf Cannabis-Pflanzen etwa, für den „Eigenbedarf“, muss niemand etwas befürchten. Kakteenzüchter können sich die gleiche Menge ihrer ebenso stachligen wie rauschmittelhaltigen Pflanzen leisten. Strafbar macht sich erst der, der mit mehr als 15 Gramm Marihuana, ein Gramm Kokain, 1,5 Gramm Heroin oder vier Ecstasy-Pillen angetroffen wird.

Das sind Werte, die zum Teil dreimal so hoch liegen wie in den liberalen Niederlanden. Auch Amphetamine sind in der Tabelle aufgelistet. Im „Ujezd“ findet man das „ganz in Ordnung“, endlich müsse man keine Angst mehr haben. Und: „Wer trägt schon 15 Gramm Marihuana mit sich herum?“

Strafbar bleibt auch nach der neuen Verordnung in jedem Fall das Dealen. „Geschäfte mit Drogen duldet das neue Gesetz nicht, völlig unabhängig von der Menge“, erläutert Jakub Frydrych, der Chef der tschechischen Anti-Drogen-Behörde. Er lobt, dass es jetzt Rechtssicherheit gebe. Das gesamte Gesetz lehne sich an die derzeitige Praxis bei Gericht an, fügt die tschechische Justizministerin Daniela Kovarova hinzu.


"Amsterdam war gestern, die Zukunft heißt Prag"

Zeitungen kommentierten, jeder Tscheche sei ein mündiger Bürger und müsse selbst wissen, wie er mit seiner Gesundheit und seinem Leben umgehe. Drogen wurden mit Alkohol auf eine Stufe gestellt, stellten in erster Linie ein gesundheitliches Problem dar, kein kriminelles. Die auflagenstärkste seriöse Tageszeitung „Mladá fronta Dnes“ bemerkte: „So, wie sich kaum jemand auf der Arbeit sinnlos betrinkt, wenn er nicht seinen Job riskieren will, wird sich auch kaum jemand im Büro zukiffen.“

Nicht alle sind glücklich mit dem Regierungsbeschluss, der zu Beginn des neuen Jahres in Kraft getreten ist. Die Hilfsorganisation Drop In etwa, die sich aufopferungsvoll um Prags Drogensüchtige kümmert, hätte sich das Hauptaugenmerk der neuen Regelung mehr auf der Vorbeugung gewünscht. „Der Regierungsbeschluss geht leider in die falsche Richtung“, moniert der Gründer der Hilfsorganisation, Ivan Douda. Er weiß, wovon er spricht. Für Aufklärung und Hilfe nämlich investiert Tschechien nur einen Bruchteil dessen, was etwa in den Niederlanden üblich ist.

Doch in den rauchgeschwängerten, gemütlichen Klubs wie dem „Ujezd“ sieht man diese Kehrseite der Medaille nicht. Klubmanager Martin Kmoch weiß, dass die Nachbarländer eine sehr viel härtere Linie fahren, seit Neuestem selbst die Niederländer ernsthaft über Restriktionen in der Drogenfrage nachdenken. Kmoch wittert da ein gutes Geschäft: „Amsterdam war gestern, die Zukunft heißt Prag.“

Samstag, 9. Januar 2010

HANF - Rückkehr eines Klassikers

Marihuana-Apotheken triumphieren über Starbucks

In Denver gibt es mehr Haschisch-Apotheken als Starbucks-Filialen. Der Ansturm der Apotheken auf eine Registrierung zum Verkauf von medizinischem Cannabis ist ungebremst.
Denver bestätigt, dass auch der Verkauf von legalen Drogen ein boomendes Geschäft sein kann. In der Stadt gibt es mehr Ausgabestellen für die medizinische Verwendung von Cannabis als Starbucks-Filialen.

Der Finanzstadtrat Steve Ellington berichtete dem ABC Sender "Channel 7", dass vergangenen Montag 390 Apotheken in Denver für eine Registrierung für den Verkauf von Marihuana ansuchten. Im Gegensatz dazu bemühten sich im gesamten Staat Colorado nur 208 Personen darum, eine Geschäftslizenz für die Eröffnung eines Starbucks-Cafés zu erhalten.

Warum dieser Ansturm?

Eine Gesetzesänderung ist der Anlass für den Massenandrang der Aphoteken auf eine rechtzeitige Registrierung. Am 11. Jänner 2010 wird ein neues Gesetz erlassen: Apotheken im Umkreis von 330 Metern von Schulen oder Kinderbetreungsstätten dürfen kein medizinisches Cannabis verkaufen. Für alle, die sich vor Ablauf der Frist registriert haben, ist das Gesetz jedoch nicht gültig.

Denver im Cannabis-Rausch

Vergleicht man den die Anzahl der Marihuana-Apotheken pro Kopf, schlägt Denver sogar die Hollywood-Stadt Los Angeles. In der kalifornischen Filmstadt, mit einer Bevölkerung von 4,02 Millionen Einwohnern, kommt eine Marihuana-Ausgabestelle auf 4.065 Bewohner. Im Gegensatz dazu gibt es in Denver (598.707 Einwohner) eine Haschisch-Apotheke für 1535 Einwohner. Ein erstaunliches Ergebnis, denn der Bundesstaat Kalifornien leistete Pionierarbeit: Vor 13 Jahren erlaubte Kalifornien als erster US-Staat den Gebrauch der Droge zu medizinischen Zwecken. Das Gras ist dort zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor herangewachsen. Anbau, Vermarktung und Zubehörindustrie, schaffen Arbeitsplätze und spülen Steuergelder in die Landeskasse.

Kein Wunder also, dass Denver in Hinblick auf die Statistik den Spitznamen "Americas Cannabis Capital" trägt. Auch der Name "Mile High City" (Denver liegt genau eine Meile über dem Meeresspiegel) bekommt in diesem Zusammenhang eine neue Bedeutung.

Donnerstag, 7. Januar 2010

Auch 2010 gibt es Gras für Touristen


Ursprünglich wollten acht Gemeinden in der niederländischen Provinz Limburg ein Modellprojekt starten, bei dem nur noch in den Niederlanden gemeldete Erwachsene Gras oder Hasch im Coffeeshop kaufen können. Schon kurz nach Vorstellung des Projekts sprangen sechs der acht Gemeinden ab.
Eigentlich für Anfang Januar geplant, wurde die ganze Sache jetzt erst einmal verschoben, da es rechtilcie Bedenken gäbe, müsse erst einmal die juristische Grundlage geprüft werden. Kurzum: Es gibt auch in der Provinz Limburg weiterhin Gras für Touristen. Vorerst.

Mittwoch, 6. Januar 2010

Hanfparade 2010 – Cannabis ist Weltkultur

Am Samstag, den 7. August 2010, wird in Berlin die Hanfparade 2010 unter dem Motto »Cannabis ist (Welt) Kultur« stattfinden. Die traditionsreiche Demonstration will das Wissen um die Kulturpflanze Hanf und ihre Nutzung als Rohstoff, Genußmittel und Medizin wieder in den Mittelpunkt der politischen Diskussion stellen.

Die Auftaktkundgebung zur Hanfparade 2010 beginnt um 13:00 Uhr am Berliner Fernsehturm.




Cannabis ist Weltkultur

Die Hanfkultur ist in den letzten 150 Jahren weitgehend aus dem Allgemeinwissen der Bevölkerung verschwunden. Umfaßte der Artikel »Hanf« in Meyers Konversationslexikon in 15 Bänden von 1874-1878 insgesamt mehr als vier Seiten, so waren es im Brockhaus in 20 Bänden von 1929-1935 noch eine Seite und im Knaurs Lexikon in 20 Bänden von 1974 nur noch eine halbe Seite. Interessensgruppen aus Wirtschaft und Politik haben diesen Wissensschwund proaktiv mit irreführenden und angstschürenden Falschmeldungen begleitet und befördert.

Durch von Regierungen bereitwillig geförderte und gesteuerte breit angelegte Kampagnen in den Massenmedien wurde die Bevölkerung Ende der 60er Jahre und zu Beginn der 70er Jahre mit den aberwitzigsten Horrormeldungen bezüglich einer gigantischen Drogenwelle, die auf Europa überschwappte, bombardiert. Ein konkretes Wissen über Drogen ist durch diese Kampagnen jedoch kaum vermittelt worden. Die Meldungen waren häufig suggestiv konzipiert und einseitig tendenziös ausgelegt, um in demagogischer Weise die Bevölkerung zu manipulieren. Selbst völlig harmlose Haschischraucher wurden häufig als kriminelle Rauschgiftsüchtige diskreditiert.

Lange Zeit wurde Papier aus Hanffasern hergestellt. Die Papierproduktion aus Holz wurde erst im vorletzten und vor allem im letzten Jahrhundert üblich. Hätte die Verteufelung des Hanfes nicht stattgefunden und wäre man dem Hanf bei der Papierproduktion treu geblieben, dann würden heute Tausende von Quadratkilometern auf dieser Erde noch bewaldet sein und nicht abgeholzt als minderwertiger Boden die Erde verschandeln und die »Klimakatastrophe« wäre ein paar Nummern kleiner. Die Hanfparade fordert hier eine »Wiedergutmachung« seitens der Propagandisten der Prohibition.

Hanfblüten und Produkte aus Hanfblüten werden seit Tausenden von Jahren als »Zaubertrank« (Miraculix läßt grüßen) im kultischen Rahmen wie auch als Genußmittel genutzt. Diese Riten des Hanfgebrauchs zählen eindeutig zum Weltkulturerbe und sind deshalb zu schützen und nicht zu kriminalisieren.

Verfehlte Politik

Wer heute in Deutschland seinem Haus eine Wärmeisolation verpaßt, der erhält vom Staat dafür Geld (Subventionen). Häufig werden Häuser hierbei mit Styropor (ein aus Erdöl hergestellter Dämmstoff) isoliert. Der nachwachsende und somit nachhaltige Dämmstoff Hanf kommt sehr selten zum Einsatz und wird nicht speziell gefördert, obwohl Dämmstoff aus Hanf im Gegensatz zu Styropor atmungsaktiv ist und somit zu einem besseren Raumklima führt und sich weniger Kondenswasser an den Wänden bildet. Zudem wirkt Hanf als Fungizid und mindert die Schimmelpilzbildung im Gemäuer. Gefordert wird somit von der Hanfparade eine ausschließliche Subventionierung von nachhaltigen Baustoffen wie Produkte aus Hanf.

Die frühere Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, behauptete noch im Jahre 2009, Cannabis habe keine medizinische Wirkung, im gleichen Jahr, in dem die größte Organisation von Ärzten in den USA, die American Medical Association (AMA), ihre lange gehaltene Position, daß Cannabis keinen medizinischen Wert hätte, revidiert hatte und ein Jahr nachdem die zweitgrößte landesweite Vereinigung von Ärzten in den USA, den American College of Physicians (ACP), eine Mitteilung herausgegeben hatte, die zu einer »Evidenzbasierten Überprüfung von Marihuana« aufrief, da man die medizinische Wirkung von Cannabis als erwiesen ansah. Die Internationale Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin veröffentlichte in den letzten Jahren hunderte von Abstracts von Studien, die die Wirksamkeit von Cannabis als Medizin untermauern. In den USA hat man wohl die Forderungen der Hanfparade besser analysiert und verstanden als im eigenen Land.

Neue Drogenbeauftragte: Verfehlte Nominierung

Wer glaubte, mit der Nominierung von Mechthild Dyckmans zur neuen Drogenbeauftragten der Bundesregierung würde sich in Sachen Cannabispolitik die Situation in Deutschland verbessern, wurde schnell eines besseren belehrt. In einem Gespräch mit der Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen (HNA) erklärte Mechthild Dyckmans »Ich akzeptiere Alkohol als Teil der Gesellschaft. Nur weil es Menschen gibt, die nicht damit umgehen können, kann man ihn nicht für alle verbieten. (...) Unsere Hauptsäule ist die Prävention. Ich hoffe immer noch, dass man Menschen zu vernünftigem Verhalten anregen kann.«

Mechthild Dyckmans weiß auch, daß manchen Menschen das Rauchen von Haschisch völlig normal vorkommt. Doch eine Legalisierung der Szenedroge kommt für sie nicht in Frage. Die Erfahrung zeige, daß Marihuana oft zusammen mit anderen Drogen konsumiert werde. Haschisch kann man also nach Mechthild Dyckmans Ansicht ruhig weiter für alle verbieten, nur weil einige damit nicht umgehen können. Hier hat sie schon die Hoffnung aufgegeben, daß man Menschen zu einem vernünftigen Verhalten anregen kann. In ihrer Arroganz gegenüber den Hanfliebhabern liegt die neue Drogenbeauftragte Mechthild Dyckmans auf der gleichen Linie wie ihre Vorgängerin Sabine Bätzing.

Am 28. Mai 2009 stimmte der Deutsche Bundestag über das Gesetz zur ärztlichen Verschreibung von Diamorphin (Heroin) ab. Alle Bundestagsfraktionen mit Ausnahme der Union (CDU/CSU) haben für diesen Gesetzentwurf gestimmt, der von den Abgeordneten Carola Reimann (SPD), Detlef Parr (FDP) und Frank Spieth (Linke) in den Bundestag eingebracht worden war. Von den bei der Abstimmung anwesenden Parlamentariern der FDP haben mit zwei Ausnahmen alle für die Annahme des Gesetzentwurfes gestimmt, nur Hans-Joachim Otto und Mechthild Dyckmans enthielten sich der Stimme.

Die Stimmenthaltung der Abgeordneten Mechthild Dyckmans am 28. Mai 2009 im Deutschen Bundestag erscheint äußerst merkwürdig. So mancher fragt sich, ob Mechthild Dyckmans in der FDP eine Außenseiterin ist und vielleicht eine andere drogenpolitische Position als die große Mehrheit in ihrer Partei vertritt. Manch anderer fragt sich, ob Mechthild Dyckmans schon im Mai Ambitionen auf das Amt der Drogenbeauftragten hegte und nur aus Opportunismus kein Votum für das Gesetz zur diamorphingestützten Substitutionsbehandlung abgab, um sich das Wohlwollen der Mehrheit in der CDU/CSU-Fraktion zu sichern und somit ihrer Karriere keinen Stein in den Weg legen wollte. Jedenfalls hat Mechthild Dyckmans bei ihrem Amtsantritt keine Erklärung hierzu abgegeben und die interessierte Öffentlichkeit nicht über die Motive ihres Handelns aufgeklärt. Die Skepsis und die Zweifel bleiben, wahrlich eine schlechte Ausgangsposition, um die Drogen- und Suchtpolitik der Bundesregierung zu koordinieren und in der Öffentlichkeit zu vertreten.


Hanfkultur ist als UNESCO-Weltkulturerbe einzuordnen

Die Hanfparade fordert, daß die gesamte Hanfkultur, also sowohl die Kunst Hanf als Rohstoff, als Lebensmittel, als Genussmittel und als Medizin zu nutzen, dem immateriellen Weltkulturerbe der UNESCO zuzuordnen und den bisherigen, ausschliesslich auf Strafverfolgung ausgerichteten Behörden zu entziehen ist. Des weiteren sind die Samen der verschiedenen Hanfsorten respektive Hanfzüchtungen aus Gründen der Biodiversität (biologische Vielfalt) zu schützen und dem materiellen Weltkulturerbe der UNESCO zu unterstellen.

Um dieser Forderung Ausdruck zu verleihen, wird am Samstag, 7. August 2010, in Berlin unter dem Motto »Cannabis ist (Welt) Kultur« demonstriert werden. Jeder, der diese Forderung unterstützen will, ist herzlich eingeladen, an den Vorbereitungen der Hanfparade 2010 mitzuwirken.

Dienstag, 5. Januar 2010

Video:Mit Kanonen auf Spatzen - Jugendliche Kiffer vor Gericht

Video:Marihuana mit Eisenfüllung in UK aufgetaucht

Wieder ein unglaublicher Fall von Streckmitteln, diesmal aus Großbritannien. Dort hat jemand Eisenpartikel in seinem Gras gefunden - und davon ein Video gemacht. Während die letztendliche Verantwortung für die Kontaminierung bei skrupellosen Dealern liegt, ist es ohne Zweifel eine Auswirkung der Cannabisprohibition, die den Weg ebnet für solch ein Verhalten.

Bewegtes Jahr für amerikanische Cannabis-Politik


So viel hat sich noch nie getan: In zahlreichen US-amerikanischen Bundesstaaten sind Cannabis-Reformen anhängig. Von der Zulassung medizinischen Marihuanas über die Entkriminalisierung für Eigenbedarf bis zur vollständigen Legalisierung und Besteuerung der weichen Droge reichen die Gesetzesvorschläge, die in etwa zwei Dutzend Bundesstaaten eingereicht wurden.

Dieser Artikel bietet eine Zusammenfassung der diesjährigen Geschehnisse und schildert die mit ihnen verbundene Aufbruchstimmung in den Staaten.

Montag, 4. Januar 2010

Coffeeshops bleiben Coffeeshops

Drogentourismus
In den Niederlanden ist vorerst nun doch kein Mitgliedsausweis für den Kauf von Cannabis in Coffeeshops notwendig.


Die Stadt Maastricht und andere an der Grenze zu Belgien liegende Kommunen setzten eine eigentlich mit Beginn des Jahres gelten sollende Regelung aus. Zunächst müssten die rechtlichen Fragen umfassend geklärt werden, sagte der Maastrichter Projektverantwortliche Petro Hermans.

Ursprünglich wollten acht Städte an der Grenze zu Belgien die Coffeeshops zu "geschlossenen Einrichtungen" erklären, die nur mit entsprechenden Mitgliedsausweisen betreten werden dürfen. Damit sollte dem Drogentourismus entgegengetreten werden.

Ganja Gourmet - Das Cannabis Restaurant


Das Cafe Ganja Gourmet dürfte in der Form auf der ganzen Welt einzigartig sein, denn in dem amerikanischen Cafe und Restaurant gibt es Gerichte, die mit Marihuana angereichert worden sind. Das Cannabis-Cafe steht in Denver, im Staate Colorado, wo die Nutzung von Marihuana zu medizinischen Zwecken legalisiert worden ist.

Dem entsprechend darf sich nicht jeder in das Cafe setzen und einfach mal einen schokoladigen Hasch-Brownie bestellen. Nur Gäste, die eine ärztliche Verordnung vorzeigen können, kommen in den Genuss der betäubenden Speisen. Cannabis hilft bei chronischen Schmerzen, Krankheiten des Stütz- und Bewegungsapparates, Multipler Sklerose, Arthritis, Depression, Übelkeit, Erbrechen und sogar Anorexie.

Für Steve Horowitz, einen der Besitzer von Ganja Gourmet, ging es von Anfang nicht darum, seine Gäste high zu machen, sondern sah in der Idee einfach nur ein gutes Geschäftsmodell: 'Es gibt hier in der Gegend inzwischen dutzende Ausgabestellen für medizinisches Marihuana. Wir haben diese Vertriebs-Idee gewählt, um uns abzusetzen und so das Überleben unseres Geschäfts zu sichern.'

Durch die berauschende Zutat, die den Speisen hinzugefügt wird, sind natürlich auch die Preise entsprechend hoch. Wie fem Online berichtet, kostet eine Pizza circa 89 Dollar und ist damit für den alltäglichen Hunger alles andere als günstig. Nach dem Koch des Ganja Gourmet ist die Wirkung des Marihuanas durch die Einnahme über das Essen angenehmer, als wenn es Patienten rauchen würden.

Wer sich nach dem Verzehr trotzdem nicht so gut fühlen sollte oder müde ist, wird durch das Cafe kostenlos bis vor die Haustür gebracht. Also ein Allround-Service den Patienten im Ganja Gourmet in Denver bekommen, wenn sie dort Speisen mit Cannabis verzehren.

Samstag, 2. Januar 2010

Cannabis - Stand der Cannabis-Forschung - Auswirkungen des Missbrauchs der Droge


Cannabis ist nach Alkohol und Tabak der am dritthäufigsten konsumierte psychoaktive Stoff in Europa und das mit Abstand meistverbreitete illegale Rauschmittel. In den letzten 30 Jahren hat der Genuss von Cannabis als "Partydroge" stark zugenommen.
In Frankreich z. B. gibt über die Hälfte der 18-Jährigen an, mindestens einmal Haschisch konsumiert zu haben. Die Erforschung von Cannabis macht große Fortschritte, aber die Ergebnisse gelangen: wenn überhaupt: in spektakulär aufbereiteter Form an die Öffentlichkeit. So trägt die Polemik um das Thema stärker politischen als wissenschaftlichen Charakter und lässt sich eher von Gefühlen als von rationalen Argumenten leiten. Doch die Verbreitung des Haschischkonsums verpflichtet mehr denn je dazu, das Phänomen unter dem Aspekt des öffentlichen Gesundheitsschutzes zu betrachten.
In den letzten Jahren wurden in Europa immer mehr Opfer von Cannabis-Missbrauch in Rettungsstationen eingeliefert. Der europaweit angelegte Dokumentarfilm stellt die Frage nach dem Zusammenhang zwischen dem Konsum von Cannabis und psychotischen Störungen. Ist dieses Rauschmittel heute gefährlicher als früher? Macht es abhängig?
Mit welchen Problemen sind Erwachsene und Jugendliche konfrontiert, die Beratungszentren aufsuchen, und welche Art von Hilfe können sie dort erhalten? Wie wirkt sich der Cannabisverbrauch auf die Volksgesundheit aus? Zu diesen Fragen äußern sich Epidemiologen, Fachärzte für Suchtkrankheiten, Neurobiologen, Soziologen, Psychiater und Psychologen von Suchtberatungsstellen und Entwöhnungseinrichtungen. Auch in Schwierigkeiten geratene Suchtmittelkonsumenten und ihre Familien kommen zu Wort.
Die Antworten der praktizierenden Ärzte und der Forscher sind in den europäischen Ländern manchmal überraschend, oft nuanciert, aber immer sehr klar und stimmen in hohem Maße überein.


Freitag, 1. Januar 2010

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Ich sitze seit 15 Jahren im Rollstuhl,durch einen Unfall,seitdem habe Ich eine Querschnittlähmung. Ich leide seit dem an Chronische Hueft und Rückenschmerzen ,Spasmen,Prostataleiden und Depresionen! Die meissten Zeit,da krümmte ich mich vor Schmerzen und hatte keine Lust mehr am Leben!Ich lag ueber 2 Jahre in einem Stueck im Krankenhaus,danach wollten Sie Mich in ein Pflegeheim setzen,da Ich anscheinend nicht mehr alleine klar kamm,aber das wollte Ich nicht,denn Ich bin noch Jung und brauche auch meine Privatsphäre,da enschied Ich Mich mit Cannabis zu therapieren,da Ich Mich reichlich im Internet informiert habe! Und seit dem ich mich mit Cannabis therapiere,geht es mir wieder wunderbar,habe keine Blasenprobleme,fast keine Schmertzen mehr und ich kann wieder am Leben teilnehmen!!! Ich bin jetzt in meiner eigen Wohnung und brauche diese Medikamente nicht mehr,wo schlimme Nebenwirkungen bei Mir ausgelöst haben!!! Die einziegen "Nebenwirkungen" die Ich heute habe durch Cannabis,ist,dass Ich mal wieder Appetit habe und öfters bei guter Laune bin;-)"Nicht behindert zu sein, ist kein Verdienst, sondern ein Geschenk, das uns jederzeit genommen werden kann."

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