Samstag, 5. Dezember 2009

Warum Legalisieren?


Deshalb treten Ich für eine Cannabislegalisierung ein -

Ein kurzer Überblick

1. Die Verfolgung mehrerer hunderttausend Cannabiskonsumenten in Deutschland und Luxemburg ist völlig unverhältnissmäßig und hat keinerlei positive Signalwirkung. Es führt viel mehr zu einer unnötigen Belastung der Polizei und Zollwache, einem Glaubwürdigkeitsverlust des Staates u.a. bei Warnungen vor harten Drogen und bringt (durch Vermischung der Märkte harter und weicher Drogen, mangelnde Qualitätskontrolle, keine Altersüberprüfung bei der Abgabe auf dem Schwarzmarkt, unötige Kriminalisierung der Konsumenten und damit verbundener Arbeitsplatzverlust etc.) alle deutschen und luxemburgischen Cannabiskonsumenten unnötig in Gefahr. Ohne eine Cannabislegalisierung ist effizienter Jugendschutz, sowie ehrliche Aufklärung und Prävention unmöglich!

Es ist doch einsehbar, dass jugendliche und erwachsene Cannabiskonsumenten viel weniger gefährdet sind, wenn sie ihr Genussmittel in staatlich kontrollierten Coffeeshops kaufen können, als wenn sie dazu in den illegalen, unkontrollierbaren Schwarzmarkt gedrängt werden.

2. Die Tatsache, dass in den Niederlanden, wo Cannabis de-fakto frei erhältlich ist, die Zahl der Konsumenten im oder (in Teilbereichen) sogar unter dem europäischen Durchschnitt liegt, ohne dass hundertausende harmlose Bürger staatlich verfolgt werden zeigt, dass erfolgreiche Drogenpolitik auch ohne Cannabisprohibition möglich ist!

3. Es ist schlichtweg lächerlich eine jahrtausende alte, auch als Droge verwendet relativ harmlose Kulturpflanze erwachsenen, verantwortungsbewussten Bürgern zu “verbieten”. Vor allem angesichts der Tatsache, dass dieses Verbot offensichtlich nicht durchsetzbar ist.

4. Konsumenten von Cannabis haben in der Regel kein Schuldbewußtsein und empfinden sich nicht als strafwürdige, Dritte schädigende Täter. Die Strafbedrohung und -verfolgung wird daher oft als ungerechte Reglementierung abgelehnt und ignoriert. Es kann nicht ausgeschlossen werden, daß die Attraktivität des Verbotenen zusätzlich eine verführerische Aufforderung zum Weitermachen mit sich bringt.

5. Cannabis macht nicht physisch und nur ca. 2% der Konsumenten die nur Cannabis und keine anderen, harten Drogen konsumieren psychisch abhängig. Den Problemfällen (die es sicherlich auch gibt) könnte ohne dem Prohibitionsdruck und mit den Mitteln einer Cannabisbesteuerung wesentlich effizienter geholfen werden.

6. Es gibt keinen Beweis für den Abbau zerebraler Funktionen und Intelligenzleistungen selbst durch chronischen Cannabisgebrauch. Bei Gelegenheitskonsumenten erst recht nicht. Der Hauptwirkstoff von Cannabis (THC) dockt an körpereigene Anandamidrezeptoren an und entfaltet so seine Wirkung. Es ist also kein Rausch durch Betäubung oder Abtötung von “Gehirnzellen”.

7. Während bei Alkohol schon ca. die 8-fache Rauschdosis tödlich wirkt, müsste bei Cannabis für eine letale Dosis mehr als die tausendfache (!) Menge konsumiert werden, die zum Zustandekommen eines Rausches benötigt wird. In der Praxis ist dies unmöglich. Noch nie ist weltweit eine Person an einer Cannabisüberdosierung verstorben.

8. Cannabis ist in vielen Bereichen eine hervorragende Medizin die bei einer Legalisierung von jedem praktisch ohne Aufwand und Kosten gezüchtet werden könnte. Der Preis syntetischer THC Präparate hingegen liegt bei z.B. 780 Euro für 60 Kapseln Marinol.

9. Alkohol und Nikotin sind sowohl für den Einzelnen als auch gesamtgesellschaftlich evident gefährlicher als Cannabisprodukte.

10. Cannabis ist längst wieder kulturell integriert. Es hat sich mittlerweile eine sehr große Cannabis(sub)kultur gebildet.

11. Eine Cannabislegalisierung würde hunderte neue Arbeitsplätze schaffen und gleichzeitig den vorarlberger und österreichischen Bauern eine Basis für ihr wirtschaftliches Überleben liefern, da Cannabis ohne großen Aufwand anbaubar ist und schon im Grammbereich Preise von mehreren Euro erzielt.

12. Wird lediglich der Konsum bzw. Besitz “entkriminalisiert”, Anbau und Handel bleiben jedoch strafbar und damit im kriminellen Milieu ist eine Trennung der Märkte harter und weicher Drogen nicht möglich und anstatt des Staates, legalen Verkäufern verdient weiterhin die organisierte Kriminalität am Cannabishandel.

13. Die Kriminalisierung Anfang des 20. Jahrhunderst erfolgte nicht aus gesundheitlichen, sondern vor allem wirtschaftlichen Interessen. Die Cannabisfaser sollte als Konkurrent der neu entdeckten Kunstfaser ausgeschaltet werden. Noch immer ist deshalb der Anbau auch THC-losen Hanfs in weiten Teilen der USA verboten.

Keine Kommentare:

Kommentar posten

Vaporizer-Markt.de

Vaporizer-Markt.de
Vaporizer Shop Hotline: 0800-4060555 (kostenlose Rufnummer)

Spende-Donation

Ihnen gefällt mein kostenloser Blog? Dann würde ich mich über einen Energieausgleich sehr freuen. Herzlichen Dank!

Soll Cannabis legalisiert werden?

Cannabis in der Medizin

Create your own banner at mybannermaker.com!
Kopieren Sie diesen Code auf Ihre Website!

Streckmittelmelder

Streckmittelmelder
Wenn Sie Kontakt mit verunreinigtem Cannabis hatten, melden Sie uns Ihren Fund!

europeen-legalize

Create your own banner at mybannermaker.com!

Über mich

Mein Bild
Ich sitze seit 15 Jahren im Rollstuhl,durch einen Unfall,seitdem habe Ich eine Querschnittlähmung. Ich leide seit dem an Chronische Hueft und Rückenschmerzen ,Spasmen,Prostataleiden und Depresionen! Die meissten Zeit,da krümmte ich mich vor Schmerzen und hatte keine Lust mehr am Leben!Ich lag ueber 2 Jahre in einem Stueck im Krankenhaus,danach wollten Sie Mich in ein Pflegeheim setzen,da Ich anscheinend nicht mehr alleine klar kamm,aber das wollte Ich nicht,denn Ich bin noch Jung und brauche auch meine Privatsphäre,da enschied Ich Mich mit Cannabis zu therapieren,da Ich Mich reichlich im Internet informiert habe! Und seit dem ich mich mit Cannabis therapiere,geht es mir wieder wunderbar,habe keine Blasenprobleme,fast keine Schmertzen mehr und ich kann wieder am Leben teilnehmen!!! Ich bin jetzt in meiner eigen Wohnung und brauche diese Medikamente nicht mehr,wo schlimme Nebenwirkungen bei Mir ausgelöst haben!!! Die einziegen "Nebenwirkungen" die Ich heute habe durch Cannabis,ist,dass Ich mal wieder Appetit habe und öfters bei guter Laune bin;-)"Nicht behindert zu sein, ist kein Verdienst, sondern ein Geschenk, das uns jederzeit genommen werden kann."

Dieses Blog durchsuchen

YES WE(ED) CANnabis

Grüne Hilfe Netzwerk e.V.

CULTIVA

CULTIVA
27. - 29. Nov. 2009

Hall 5, Trade Fair Basel

Hall 5, Trade Fair Basel
16th. to 18th. of April, 2010

E-Petition zur Legalisierung weicher Drogen

E-Petition zur Legalisierung weicher Drogen
Aktuell läuft eine sogenannte E-Petition zum Thema “Legalisierung weicher Drogen”, welche ab einer Mitzeichnerzahl von 50.000 im Bundestag geprüft und ggf. überarbeitet wird. Selbst die Entkriminalisierung von Cannabiskonsumenten könnte dabei umgesetzt werden, vorausgesetzt es sind genügend Mitzeichner auf der Liste!

Hanf Jounal Online

FREE MARC

FREE MARC
Marc Scott Emery

Besucher

kostenlose counter

webnews.de

Webnews

Internationale Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (IACM)

Internationale Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin (IACM)
Cannabis als Medizin

Cannabis California 2010

Cannabis California 2010
Legalized Marijuana

Cannabis Social Club?

Cannabis Social Club?
Cannabis Social Club

EUROPEAN LEGALIZATION FRONT

EUROPEAN LEGALIZATION FRONT
YES WE CANnabis

HANF WERK

HANF WERK
Deine grünen Truppe

Cannabis Planet TV

Cannabis Planet TV
Hanf TV Californien

Cannabis als Medizin

Follower

Hanf eine Pflanze mit vielen Gesichtern (Arte Doku 2007) / Cannabis Report

GROW'i

Warum Legalisieren?

Haftungshinweise

Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen Ich keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber/Nutzer verantwortlich. Für nichtmoderierte Datenhinhalte ist jeweils zuständig, wer die Daten in das System eingegeben hat.